Wie können Schülerinnen und Schüler gut auf eine betriebliche Ausbildung vorbereitet werden? Eine Antwort darauf soll der am vergangenen Mittwoch von Rektor Dr. Stiller von der Jacobischule Kalletal unterzeichnete Kooperationsvertrag mit der Firma BaSys (Bartels Systembeschläge) geben. Ziel ist es, belastbare Rahmenbedingungen für einen gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen. Dieser gesellschaftlichen Herausforderung in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt kann man sich erfolgsversprechend nur gemeinsam stellen, da waren sich alle Beteiligten einig. Absprachen auf Augenhöhe gehören dabei zu einer Selbstverständlichkeit; ebenso auch kurze Wege sowie ein gut funktionierendes Netzwerk, die entscheidend dazu beitragen, den Standort Kalletal zu stärken.

Die Grundidee der Kooperation ist, durch vielfältige „echte“ Begegnungen praktische Erfahrungen zu ermöglichen, damit die späteren Auszubildenden und der Betrieb gut zusammenpassen und Abbrüche in der Ausbildung vermieden werden. Wie kann das gelingen?
Techniklehrer Nils Donat, Abteilungsleiterin Dunja Raimann und Annika Kubera steckten die Köpfe zusammen und schmiedeten Pläne. Dabei stellte sich als guter Anknüpfungspunkt die „Bobby solar - AG“ der Schule heraus. Hier arbeiten die jungen Menschen ein Schuljahr lang an ihren „Solar-Autos“ und messen sich schließlich in einem Wettbewerb mit anderen Schulen der Region. Durch technische Unterstützung sowie der Bereitstellung finanzieller Mittel wird BaSys dem Projekt weiter zur Seite stehen.
Aber auch durch die Bereitschaft, Berufsfelderkundungen zu ermöglichen und Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen, sollen verlässlich neue Angebote vor Ort entstehen.
Zudem ist geplant, durch einen Ausbildungsbotschafter den Kontakt zwischen Jacobischule und BaSys zu intensivieren. So wird ein ehemaliger Jacobischüler nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Industriemechaniker den Jugendlichen in den Abschlussklassen Rede und Antwort stehen, über den beruflichen Alltag berichten und so „seine“ Firma als attraktiven Arbeitgeber präsentieren. Dr. Stiller betonte die hohe Relevanz einer betrieblichen Ausbildung auch für die individuelle Karriereplanung. Er sei stolz auf die hohe Quote von über 50 % der Jacobischuler*innen, die ihren Lebensweg über eine Berufsausbildung zu gestalten beginnen. Gerade dieser Weg weise eine Vielzahl von Qualifizierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten auf, die sogar auch ein duales Studium ermöglichen können. Auch dafür halte BaSys innerbetrieblich Biografien parat!

Lesen Sie auch den Presseartikel aus dem Westfalenblatt vom 8. September 2023.
 

Bildunterschrift:

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge nimmt die Zukunft Gestalt an: Die Jacobischule und die Firma BaSys wollen zukünftig eng zusammenarbeiten.