Neue Sporthelfer an der Jacobischule

Zum dritten Mal wurden in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler der Jacobischule zu Sporthelferinnen und Sporthelfern ausgebildet. Unter Leitung des Sportlehrers Herrn Nolte haben sich die angehenden Sporthelferinnen und Sporthelfer das gesamte Schuljahr alle 2 Wochen auf freiwilliger Basis am Donnerstagnachmittag getroffen, um neben praktischen Erlebnissen auch theoretisches Wissen aus dem Bereich des Sports zu bekommen.

Alle Schülerinnen und Schüler mussten Teile von Übungseinheiten übernehmen, Spiele moderieren, Aufwärmprogramme  anleiten oder neue Sportarten vorstellen. Durch vielfältige Bewegungsangebote, die von den Schülerinnen und Schülern oftmals selbst organisiert worden sind, haben sie ihr Bewegungsrepertoire und Wissen über verschiedenste Sportarten enorm erweitert.

Durch die abgeschlossene Ausbildung können die Jugendlichen zukünftig z.B. beim Pausensport, bei Sport-AGs, Sportveranstaltungen der Schule oder externen Wettkämpfen eingesetzt werden.

Das im Rahmen der Bestenehrung verliehene Zertifikat berechtigt sie weiterhin, im Sportverein aktiv zu werden und beispielsweise die Trainer zu unterstützen.

 

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Ausbildung im Schuljahr 2017/2018 absolviert:

Samuel Burkhardt, Tobias Finkbeiner, Lea Biere, Theresa Brand, Dominic Edinger, Filip Mohammad, Lina Otte in Holte, Lara Ruhenstroth, Jana Zimmermann, Lasse Böke, Luisa Dietz, Miguel Dik, Franziska Kuhfuß, Sina Meßmann, Marvin Nwabudike, Ben Schmidt, Jannis Stock, Finja Strate, Adam Wiebe, Josefine Zwerg

 

Einen Einblick in die Sporthelfer-Ausbildung aus Sicht der Schülerinnen und Schüler bieten die folgenden Texte:


Die Ausbildung zum Sporthelfer aus der Sicht von Jana und Lara

Die Ausbildung zum Sporthelfer kann man in der 9. Klasse freiwillig absolvieren. Es ist nicht nur für sportliche Schüler gedacht, sondern auch für die, die Interesse an verschiedenen Sportbereichen sowohl im Praktischen als auch im Theoretischen haben. Man lernt dort z.B. wie man sich richtig bei einem Unfall im Sportunterricht verhält. Auch wird einem gezeigt, wie man Erste-Hilfe leisten kann.

Natürlich wird dort auch Sport gemacht und in jeder Stunde kann einer oder auch zwei von euch ein Spiel zum Aufwärmen vorstellen. Bei der Ausbildung trainiert man nicht nur seinen Körper, sondern auch seine geistigen Fähigkeiten, die man im späteren Leben gebrauchen kann, wie Selbstbewusstsein, Kreativität, Sprachfertigkeit, Verantwortung, Koordination und noch viele mehr. Dazu kannst du am Anfang deiner Ausbildung eine Wunschliste schreiben, auf der du die Sportspiele bzw. Sportarten, die du gerne während der Ausbildung machen möchtest, notierst. Diese Wünsche werden auch berücksichtigt.

Die Ausbildung findet donnerstags alle zwei Wochen in der 7. und 8. Stunde statt. In der ersten Stunde erhältst du die Möglichkeit zu gucken und herauszufinden, ob die Ausbildung etwas für dich ist. Durch die Ausbildung zum Sporthelfer kannst du bei sportlichen Events (Bundesjugendspiele, Winter- und Osterturnier) mitwirken, was bedeutet, dass du vom Unterricht befreit wirst. Falls man am Donnerstag in der 7./8. Stunde einen wichtigen anderen Termin hat oder es einem im   Laufe des Tages nicht gut geht, muss man sich unbedingt beim zuständigen Lehrer (Hr. Nolte) abmelden.

Am Ende des Schuljahres bekommt ihr ein Zertifikat überreicht, womit ihr einen positiven Eindruck bei eurem zukünftigen Arbeitgeber hinterlassen könnt. Weiterhin könnt ihr damit später selber eine AG leiten oder im Verein eine wichtige Rolle übernehmen.

Wir hoffen, dass wir euch dazu motivieren konnten, diese Ausbildung zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,

eure Sporthelfer Jana und Lara

 

Die Ausbildung zum Sporthelfer aus der Sicht von Josefine und Filip

Die Ausbildung zum Sporthelfer ist für die, die gerne Sport machen, aber auch für die, die einfach Interesse am Sport haben. Die Ausbildung machst du in der 9. Klasse, um in der 10. Klasse die Lehrer zu unterstützen, sei es bei den Fußballturnieren, beim Pausensport oder wie vor kurzem bei den Bundesjugendspielen.

Die Sporthelfer-Ausbildung ist freiwillig und findet donnerstags alle zwei Wochen in der 7. und 8. Stunde statt. In der Ausbildung lernst du vor einer Gruppe laut und deutlich zu sprechen.  Du lernst viele Sportarten und wichtige Informationen, z.B. zum Verhalten bei Sportunfällen, kennen.

Außerdem wird dir jede Ecke des Sportplatzes gezeigt und erklärt, so auch in der Turnhalle. Man lernt die Gefahren im Sportunterricht kennen und deren Folgen.

Du solltest offen und freundlich sein und wenn du noch etwas schüchtern bist, lernst du das zu verbessern. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen und besondere Spiele und Sportarten vorschlagen, die du in der Ausbildung testen möchtest.

Allerdings solltest du dir im Klaren sein, dass die Ausbildung zwar freiwillig ist, du dich aber trotzdem vorher bei Herrn Nolte abmelden musst, wenn du z.B. einen wichtigen Termin hast. Selbst wenn du dein Sportzeug vergessen hast, kannst du immer eine wichtige Aufgabe in der 7./8. Stunde übernehmen.  

Am Ende der Ausbildung bekommt ihr ein Zertifikat, z.B. für eure anstehende Bewerbungsmappe! Mit diesem Zertifikat kannst du auch in deinem Sportverein die Trainer unterstützen oder eigene Gruppen leiten.

Mit freundlichen Grüßen,

eure Sporthelfer  Josefine und Filip

 

Die Ausbildung zum Sporthelfer aus der Sicht von Ben und Sina

Wenn du Spaß und Freude am Sport hast und bei Turnieren helfen und dich freiwillig für die Schule engagieren möchtest, dann melde dich bei Herrn Nolte zur Sporthelfer-Ausbildung an!

Die Sporthelfer-Ausbildung ist im neunten Schuljahr jede zweite Woche am Donnerstag in der 7./8. Stunde und dauert ein Jahr lang. Man lernt u.a. was man bei einem Sportunfall machen muss. Außerdem lernt man die Aufgaben eines Sportlehrers kennen, wie man richtig Spiele vorstellt und wie man die Spiele erklärt. Die Spiele, die man vorstellen möchte, kann man sich selber aussuchen. Man lernt dabei auch, wie man Spiele variieren kann.

Nach der Ausbildung darf man beim Pausensport mithelfen und Kinder betreuen. Auch bei Veranstaltungen und Turnieren in und außerhalb der Schule darf man mithelfen und mitorganisieren.

Die Sporthelfer-Ausbildung ist nie langweilig, es macht immer Spaß mit dem Lehrer und den Schülern. Wenn man sich dafür anmeldet, muss man immer anwesend sein und immer Sportzeug dabeihaben. Wenn man nicht mitmachen kann, muss man eine Entschuldigung haben und trotzdem anwesend sein. Am Ende des Schuljahres bekommt man ein Zertifikat, ein T-Shirt und eine gute Bemerkung auf dem Zeugnis.

Mit dem Zertifikat kann man nicht nur eine Mannschaft trainieren, sondern es kommt auch gut bei deinem späteren Arbeitgeber an.

Also wenn du Spaß, Freude, Lust und Zeit hast jede zweite Woche am Donnerstag in der 7./8. Stunde zu kommen und du dich engagieren möchtest, dann melde dich an! Es wird sich auf jeden Fall für euch lohnen!

 

Eure Sporthelfer Ben und Sina

Firma Kuhfuß stellt ihre Ausbildungsberufe vor

Am 2. Juli gab es im Rahmen der Berufsorientierung für den 9. Jahrgang ein ganz besonderes Angebot. Herr Hasse von der Firma Kuhfuß war zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern den Beruf „Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice“ vorzustellen.

Im Klassenraum gab es zunächst eine Powerpoint-Präsentation. Viele Informationen rund um den Beruf aber auch ein interessanter historischer Rückblick (z.B. die „Cloaca Maxima“ als Teil des antiken Kanalsystems in Rom) sowie aktuelle Aspekte spielten eine Rolle. So erfuhren die Jugendlichen, dass es im Kalletal stolze 160 km Kanalnetz gibt – in ganz Deutschland sind es 480.000 km!

Bei der anschließenden praktischen Vorführung wurden die vielfältigen Aspekte des Berufes deutlich. Die Fahrzeuge und Geräte zur Kanalreinigung und Kanalinspektion konnten im Einsatz  erkundet werden. Einen kleinen Einblick zeigen die folgenden Fotos.