Geschichte nicht nur theoretisch im GL – Unterricht vermittelt zu bekommen, sondern diese auch anschaulich an einem außerschulischen Lernort erfahrbar zu machen, ist wohl ein Ziel jedes an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schülern ausgerichteten Unterrichts. Dies gilt insbesondere für die „dunkle Zeit“ der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland, die leider immer mehr in Vergessenheit gerät bzw. in manchen Kreisen relativiert wird. Vor diesem Hintergrund besuchte unser 10. Jahrgang nach intensiver Vorbereitung die Gedenkstätte Bergen – Belsen in der Nähe von Celle.
Angeleitet durch kundige Guides, erhielt unsere Gruppe viele Informationen über die wechselvolle Geschichte des Lagers, in dem über 52000 Menschen qualvoll starben, darunter die 16 - jährige Anne Frank, die Autorin der berühmten Tagebücher. Insbesondere die vorgestellten Einzelschicksale, aber auch die grausamen Bilder von dem Leid und Sterben der Menschen hinterließen bei den Jugendlichen einen tiefen Eindruck. Von nicht wenigen fiel der Satz: „Es ist nochmal etwas ganz anderes, das alles hier zu sehen als nur in der Schule davon zu hören“. Nach über 4 Stunden vor Ort traten wir sehr berührt und nachdenklich die Heimreise an.
Möge unser Besuch ein kleiner Beitrag sein, dass sich die schrecklichen Ereignisse der Jahre von 1933 bis 1945 in unserem Land „NIE WIEDER“ wiederholen.


