Hohen Besuch durfte die Jacobischule Kalletal am heutigen Tag begrüßen: Schulministerin Dorothee Feller kam persönlich ins Kalletal, um sich einerseits ein Bild von der Schule zu machen und andererseits die konstruktive Zusammenarbeit mit Schulleiter Dr. Stiller zu würdigen.
Bereits zu Beginn wurde der Besuch musikalisch eröffnet: Die Schulband der Jahrgänge 5/6 begrüßte die Ministerin mit einem Eröffnungssong und sorgte damit für einen gelungenen Auftakt. Anschließend erklärte Frau Feller, dass sie am Tag der Pensionierung von Dr. Stiller leider nicht persönlich vor Ort sein könne, ihm jedoch versprochen habe, die Jacobischule noch vorher zu besuchen.
Während ihres Rundgangs zeigte sich die Ministerin sehr schülernah und interessiert an den vielfältigen Angeboten der Schule. Sie war beeindruckt vom Schulgarten sowie von den Schülerfirmen „Saftladen“ und „Schulkiosk“, die beispielhaft zeigen, wie an der Jacobischule praktisches Lernen, Verantwortung und Eigeninitiative gefördert werden.
Auch ernste Themen fanden im Rahmen des Besuchs Raum. Im Bereich der Schulsozialarbeit kam es zu einem offenen Austausch über Jugendliche mit unregelmäßigem Schulbesuch und die Herausforderungen, die damit für Schule, Familien und Unterstützungssysteme verbunden sind.
Ein weiterer Einblick in die pädagogische Arbeit der Jacobischule erfolgte im Englischunterricht des Jahrgangs 9. Frau Deppe zeigte mit ihrem Kurs, wie KI-gestütztes Schülerfeedback genutzt werden kann, um Schreibprozesse gezielt zu verbessern und Lernende individuell zu unterstützen.
Im Anschluss stand Frau Feller in den Räumlichkeiten des Kollegiums auch Vertreterinnen und Vertretern der Schülervertretung Rede und Antwort. Dabei nahm sie sich Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler und erzählte offen auch aus ihrer eigenen Schulzeit.
Zum Abschluss ihres Besuchs trug sich Schulministerin Feller in das Goldene Buch der Gemeinde Kalletal ein, bevor sie ihre Reise nach Bielefeld fortsetzte. An der Jacobischule hinterließ sie mit ihrer offenen, zugewandten Art einen bleibenden Eindruck. Der Besuch wird der Schulgemeinschaft sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
